Donnerstag, 22. November 2012

Die Kraft des Herzens

Jeder weiß genau, wie sich bedingungslose Liebe anfühlt, genau wie jeder weiß, wie es ist, vollkommen glücklich, vollkommen friedlich und vollkommen ohne Begierden zu sein. Aber dieses Wissen wurde mehr oder weniger vernebelt durch die Ignoranz, die wir über dieses unschuldige und reine Wissen gestülpt haben, in Form von Gier, Neid, Hass, Arroganz und übernommenen Glaubenssätzen. Wir sind hier um während unseres Lebens und Erfahrens als Menschen wieder zu lernen und wieder zu erkennen, wie das ursprüngliche Gesicht, das Gesicht der Liebe, aussieht.
 
Um an unsere wahre Natur erinnert zu werden scheinen viele von uns eine Demonstration dessen zu benötigen, was wir in unseren Herzen bereits wissen. Wenn wir Zeugen von Handlungen werden, die wahrhaft liebevoll sind, spüren wir eine Resonanz hinter dem Schutzpanzer, den wir mit der Zeit gebildet haben um unser flüchtiges Selbstbild zu verteidigen, wenn wir uns verletzt fühlten. Wenn wir unseren Mitmenschen helfen wollen ein Gefühl für ihr wahres Wesen zu entwickeln, können wir das tun, indem wir es durch unseren eigenen Lebenswandel und unsere Interaktionen mit anderen selbst demonstrieren. Wir können eine Inspiration sein, aber dazu muss unsere Liebe wirklich aufrichtig sein, ansonsten wären unsere Handlungen nur eine leere Hülle.
 
Unsere Aufgabe, wenn wir erwachen, ist dieses Erwachen zu jedem zu reflektieren, dem wir begegnen, und so unser Wissen praktisch umzusetzen. Indem wir davon ablassen uns an egozentrische Einstellungen und Verhaltensweisen und an beschränkte Vorstellungen von uns selbst zu klammern, erhöht sich unser Schwingungsniveau – und da alle Begegnungen auch auf energetischer Ebene stattfinden, können wir bemerken, dass dadurch auch andere berührt werden. Wenn wir letztendlich fähig sind alle als uns selbst zu erkennen, dann wird unser Mitgefühl wahrhaft aufrichtig. Dies ist dann ansteckend, denn die Liebe in jedem von uns erkennt sich selbst in anderen wieder.

von Bob O'Hearn
Quelle
www.we-are-change.de/selbst/liebe

 
 

Kommentare:

  1. Du scheinst, dich mit der Thematik schon sehr beschäftigt zu haben. Ich frage mich, was du heute auf dem Vortrag "verloren" hast, der eher für Anfänger wie mich gedacht ist.

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  2. Ich hätte gerne einen Tipp von dir, wo man in Frankfurt noch zum Meditieren hin kann. Ich möchte anfangs lieber in einer Gruppe mit Anleitung meditieren.
    Wie soll ich Dir meine Email geben, ohne dass diese von anderen Lesern mitgekriegt wird?
    Ich freue mich auf deine Antwort.
    Angie

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  3. hi angie,

    ich glaube nicht das der vortrag nur für anfänger war, man kann immer und überall was dazu lernen.
    unter der emailaddi kannst du mich erreichen. road5dimension@gmail.com
    ich selbst kenne in frankfurt leider noch keine stelle wo man in gruppen meditieren kann.
    meine erfahrung ist, sich das alles selbst anzueignen, ohne einen der dich anleitet, hat mir gut getan. Es geht nicht darum in der Meditation irgendwelche Regeln zu verfolgen oder bestimmte Gedanken zu haben. Letztendlich geht es ja darum die Gedanken loszulassen und einen Zustand der Nicht-Dualität zu haben. Als Beispiel die kleine Pause zwischen den Gedanken, das ist die Nicht-Dualität, das ist die Leere, die mit der bedingungslosen Liebe gefüllt ist. Um sein Glas damit zu füllen, sollte das Glas erst geleert sein. Man kann diese Pause zwischen den Gedanken breiter machen, so das man in einer art leere schwebt, es ist ein starkes gefühl der verbundenheit und vieles mehr, was man nicht mit worten wiedergeben kann. Fang klein an, die Wiederholung macht den Meister. Wenn dein Wille und Glaube stark ist, wird dein Herz dich zum Ziel führen, denn dein Herz kennt alle Antworten für dich, kein anderer mensch, auch nicht ich :)

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